Läuft mein Paket auf OTOBO und Znuny?
Kurze Antwort: meistens ja — aber Sie müssen es korrekt deklarieren. OTOBO, Znuny und die OTRS Community Edition stammen alle vom selben OTRS-Code ab und teilen sich das .opm-Format. Der häufigste Grund, warum ein Paket nicht auf einem Fork installierbar ist, ist eine fehlende <Framework>-Zeile — nicht der Code selbst.
Die Versionslinien unterscheiden sich
| Fork | Versionslinien |
|---|---|
| OTOBO | 10.0.x, 10.1.x, 11.0.x, 11.1.x |
| Znuny | 6.0.x … 6.5.x, 7.0.x, 7.1.x |
| OTRS Community Edition | 5.0.x, 6.0.x |
Ein Paket, das nur <Framework>6.0.x</Framework> deklariert, wird vom OTOBO-Paketmanager abgelehnt — obwohl derselbe Code dort oft problemlos läuft. Der Paketmanager prüft ausschließlich die deklarierte Version.
Lösung: mehrere Frameworks deklarieren
<Framework>11.0.x</Framework> <!-- OTOBO -->
<Framework>7.0.x</Framework> <!-- Znuny -->
<Framework>6.0.x</Framework> <!-- OTRS CE -->
Der Kompatibilitäts-Checker zeigt sofort, welche Forks Ihr Paket adressiert, und schlägt fehlende Schwester-Versionen vor.
Deklaration ist kein Freifahrtschein
Eine passende <Framework>-Zeile erlaubt nur die Installation. Vor der Freigabe für einen weiteren Fork prüfen Sie:
- Interne API-Aufrufe — einige
Kernel::System::*-Module unterscheiden sich zwischen OTOBO und Znuny. - Templates — OTOBO hat Teile des Frontends modernisiert.
- Datenbank-Schema — selten, aber möglich bei Core-nahen Paketen.
Testen Sie auf jeder Ziel-Version, idealerweise automatisiert (siehe CI/CD mit opmbuild).
Verbreitung erhöhen
Wenn Ihr Paket mehrere Forks unterstützt, listen Sie es auf Open ITSM Hub mit allen kompatiblen Systemen — so finden es Nutzer aller drei Communities.
